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Rugby weltweit

Rugby-Weltrangliste 2025: Ein Spiegel der globalen Kräfteverhältnisse

In der internationalen Rugby-Welt kämpfen viele Teams um Aufmerksamkeit – und um den Anschluss an die Spitze.

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Christian

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Die offizielle Rugby-Weltrangliste ist mehr als nur eine Zahlentabelle. Sie spiegelt die Stärke, Stabilität und Entwicklung ganzer Rugby-Nationen wider. Jeder Sieg, jede Niederlage und jedes internationale Turnier wirken sich auf die Platzierung aus – und zeigen, wie eng oder weit die Abstände zwischen den Teams geworden sind.

Die Elite-Teams

An der Spitze dominieren weiterhin die großen Namen des Welt-Rugbys. Südafrika, Neuseeland, Irland und Frankreich führen die Rangliste an und verkörpern die Elite des Sports. Ihre Konstanz in Leistung, Spielkultur und Nachwuchsarbeit macht sie zu den Maßstäben, an denen sich alle anderen messen müssen. Dahinter folgen mit England, Argentinien und Australien drei Nationen, die regelmäßig in der Weltspitze vertreten sind und sich durch starke Rugby-Strukturen behaupten.

Doch auch unterhalb der Top 10 zeigt sich Bewegung. Italien, Fidschi und Schottland gehören zu den Ländern, die immer wieder durch überraschende Ergebnisse aufhorchen lassen. Besonders Teams aus der Südhalbkugel beweisen, dass Rugby dort längst nicht nur Sport, sondern Teil der Kultur ist.

Aktuelle Rugby-Weltrangliste

Hier siehst du die Weltrangliste des internationalen Rugby vom 29.10.2025. Sie basiert auf den Ergebnissen internationaler Spiele und zeigt, welche Nationen derzeit das Geschehen im Welt-Rugby prägen – von den dominanten Spitzenmannschaften bis zu den ambitionierten Herausforderern im Mittelfeld.

Top 10

RangLandPunkte
1Südafrika92,20
2Neuseeland90,02
3Irland89,83
4Frankreich87,82
5England87,64
6Argentinien83,82
7Australien83,30
8Schottland81,57
9Fidschi81,16
10Italien77,77

11-30

RangLandPunkte
11Georgia74,69
12Wales74,05
13Japan73,25
14Spanien69,12
15USA67,40
16Samoa66,94
17Chile66,72
18Tonga66,66
19Uruguay66,59
20Portugal66,44
21Rumänien62,67
22Belgien61,20
23Hongkong, China59,98
24Kanada59,20
25Simbabwe58,80
26Niederlande57,01
27Namibia56,97
28Schweiz55,26
29Polen54,36
30Schweden53,05

31-50

RangLandPunkte
31Paraguay52,15
32Brasilien52,10
33Russland52,06
34Tschechien50,89
35Deutschland50,37
36Kenia50,09
37Korea49,29
38Mexiko48,50
39Marokko47,54
40Vereinigte Arabische Emirate47,45
41Kroatien46,62
42Kolumbien46,17
43Algerien45,82
44Madagaskar45,76
45Senegal45,72
46Tunesien45,56
47Sri Lanka45,53
48Kaimaninseln45,38
49Trinidad und Tobago45,18
50Uganda45,12

Das Chancenlose Mittelfeld

In den mittleren Rängen – von rund Platz 20 bis 50 – kämpfen aufstrebende Nationen wie Portugal, Chile oder Uruguay um Anschluss an die etablierte Weltelite. Hier entstehen neue Geschichten: kleine Verbände mit großem Herz, die beweisen, dass Professionalität und Leidenschaft auch ohne große Budgets möglich sind.

Für europäische Länder wie Deutschland oder Tschechien bleibt der Weg an die Spitze dagegen ein langfristiges Ziel. Zwar wächst das Interesse, doch die strukturellen Unterschiede zu den führenden Rugby-Nationen sind nach wie vor erheblich.

Die Weltrangliste verdeutlicht damit das Spannungsfeld des modernen Rugby: ein global wachsender Sport mit klarer Hierarchie, aber auch mit Raum für Überraschungen. Denn jedes Länderspiel kann Dynamik bringen – und manchmal reicht ein einziger Sieg, um Geschichte zu schreiben.

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